Am Anfang war das Wort
danach ein Thema trug mich hinfort,
beide hab ich sie dann vereint
bis die Sätze sich gereimt.
Reisen in die Welt der Fantasie
 hinauf zu den Sternen und runter zum Grund,
die Gedanken, sie enden nie
sind manchmal auch zwanghaft, vielleicht nicht rund.
Egal, hier steht’s nun geschrieben
man kann’s lassen oder auch lieben.


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Das Schaf im Wolfspelz


Es war einmal ein Schaf
das eine Entscheidung traf
es hüllte sich in den Pelz vom Wolf
und spielte nun fortan Golf.
Während des Spiels sah es ein anderes Schaf
dass sich aber niemals mit einem Wolfe traf
es entledigte sich darum seiner Garderobe
und der Bock freute sich fast zu Tode.
Es macht kurz schlürf und schnapp
dann streifte auch der Wolf seinen Schafspelz ab
genüsslich schleckte er sich seine Pfoten
das verkleidete Schaf,gehörte nun zu den Toten.
Der Bauer entdeckte jetzt den Wolf
griff listig zu seiner Flinte
schoss ihn ebenfalls tot
schiefgegangen
war so der beiden Finte.


*
Und die Moral von der Geschicht'
eine Verkleidung hilft dir nicht
also bleib lieber so wie du bist
dann erlebst du nicht solchen Mist.


Ich glaube
dass der Kluge vom Dummen lernt
ich glaube
 an Glück, dass zerstören kann
ich glaube
dass Nähe manchmal entfernt
ich glaube
an den Zwang im Freiheitsdrang

Ich glaube
an Lügen, die wahr werden können
ich glaube
an den Sinn im Unsinnigen
ich glaube
an Feuer, die nicht verbrennen
ich glaube
nicht ans Wollen des Freiwilligen

Ich glaube
 Sterben ist Leben
ich glaube
dass Gott nie einen Namen wollte
ich glaube
an Diebe die geben
ich glaube
an Blau das Rot sein sollte

Ich glaube
an die Kraft, die in der Schwäche liegt
ich glaube
an Dunkelheit, die leuchten will
ich glaube
an Gier, die genug kriegt
ich glaube
schöne Reden sind eher still


I c h  g l a u b e 

mehr
 kann ich nicht
und wenn einer mehr verspricht
dann
glaub ich ihm
einfach
nicht!

Ein Gedanke
ging durch seine Gänge
hoffte
 dass er bald ans Ziel gelänge
doch dort angekommen
 herschte soviel Gedränge
dass er einfach verschwand
 in der Menge.

Am meisten zu sehen
vermag der
der die Augen verschliesst,
am meisten Feinde
 hat der
der sie erschiesst
Am meisten zu hören
vermag der
der der Stille lauscht,
am meisten Schönheit
 hat der
der sich nicht am Spiegel berauscht
Am meisten Besitz
 hat der
der ihn nicht zählt,
am meisten Freiheit 
hat der
der nicht wählt
Am meisten Zeit
hat der
der gerne verweilt,
am meisten Glück 
hat der
der es teilt
Am meisten Recht
hat der
der nicht darauf besteht,
am meisten Mut
hat der
der auch um Gnade fleht

Aber auf 
das Meiste
kommt es nicht an
nur darauf, dass wir 
lieben können
ausgenommen
wenn wir 
das Meiste
auch dem Anderen gönnen.


Für die Mutter, ist es das Kind
für den Segler, der Wind
für den Hunger, das Essen
für den Schmerz, das Vergessen

Für ein Kind ist es das Spiel
für das Nehmen, die Gabe
für den Sportler, das Ziel
für den Honig, die Wabe

Für den Wald, ist es der Baum
für den träumenden der Traum
für den Sommerhimmel das Blau
für den Eber die Sau

Für den Sterbenden ist es Leben
für den Ehrgeiz, das Streben
für den Wein sind es Reben
und für das Paar, das Daneben.

Für den Rechner ist es die Zahl
für den Dichter, die Dichtung
für die Freiheit, die Wahl
für den Blinden, die Lichtung.

Für den Sadist ist es Gewalt
für den Masochist sind es Hiebe
für den Kaufmann ist es Geld
für mich
ist es Liebe

Alles ist Glück, alles ist Leben
das alles und noch viel mehr
nichts ist unnütz, nichts daneben
alles ist Liebe
 ich danke Dir sehr!


Ein Zwerg
stand neben dem Berg
und grüsste freundlich zum Grossen hin
dieser war hochgemut und selbstbewusst
und sah im Grüssen keinen Sinn.
Was nutzte es
den Kleinen zu beachten
es war dessen Bestimmung
ihn zu bewundern und zu betrachten.
Er grüsste knapp und wandte sich ab
mächtig stolz schimmerte sein Gipfel
der Zwerg meinte jetzt etwas salopp:
"Tu nicht so, auch ich hab nen' Zipfel!"
Meine Mütze ist ein Bruder von dir
ähnlich wie du in Form und Gestalt
zwar etwas kleiner und von filigraner Zier
nicht ganz von deiner stattlichen Gewalt.
Den Berg erschütterte es vor Lachen
tiefes Grollen rollte aus seinem Bauch
sein Vulkan im Inneren war am erwachen
spuckte Feuer, Lava und Rauch.
Aufgeweckt von des Zwerges Rede
erhob sich ein neuer Berg am Wege
sie standen nun Wand an Wand
in der Mitte
ein Gletscher der sie verband.
Überglücklich sah der Berg
dass er neues Leben geboren
und Grund war der freche Zwerg
dass er jetzt Gebirge und nicht allein gefroren.
Er drückte den Kleinen dankbar und milde
fragte 
ob er nicht in ihm wohnen wolle
baute eine Höhle in seinem Gebilde
und fortan 
spielte Freundschaft eine grosse Rolle.
Der Berg hatte gelernt
auch kleine Dinge zu schätzen
und man sah ihn nun öfter
mit Blumen schwätzen
er sprach aber auch 
mit den Bäumen und Flocken
die überall
auf seinen Wipfeln hocken.
Er wusste jetzt 
er war kalt und grau
ohne seine Freunde
und den Zwerg im Bau.



Ich wollt es wär gelogen
doch es ist die Wahrheit
mein Kopf hat mich betrogen
in ihm herrscht keine Klarheit
darum wende ich mich dem Herzen zu
schenk ihm alles was ich bin
so hat der arme Tropf da oben Ruh
und die Jagt ist vorüber 
nach dem Sinn.

Veni Vidi Vici 
rief der Mensch 
als er das Licht der Welt erblickte
Carpe Noctem
 meinte die Erde 
als sie ihn zurück ins Universum kickte

Liebe
gehört nicht zu den Gefühlen
gehört nicht zu Angst oder Neid
will nicht aufwühlen
wie Glück im Brautkleid.
Liebe
 braucht keine Sympathie
für sich oder des anderen Talente
Liebe
urteilt nie
gibt nichts
 was sie von uns trennte.
Liebe 
ist nicht Draussen, ist Drinnen
Liebe 
ist nie von Sinnen
Liebe
 ist kein Sturm, ist keine Leidenschaft die dich erfasst

   L i e b e...

ist kein Ding
dass Dich später vieleicht hasst
Liebe 
ist kein Monster dass dich verschlingt
kein Dämon der besitzen will oder bedrängt
Liebe 
ist Unabhängig 
und immer zur Umarmung bereit
Liebe
ist der Seele tiefste Seligkeit!

Der Strahl
den ein jeglich' Wesen geniesst 
das goldene Licht 
das durch sämtliche Dinge fliesst
ist Gottes Antlitz 
eingebrannt in allen Teilen
die im schaurig-schönen Universum verweilen.
Auch die Dunkelheit
ist schöpferischer Plan und Stück 
der uns führt
ins ewige angstlose Glück.
Der Kontrast zu des Lichtes Schein
wurde erschaffen der Freiheit Willen
man würd‘ sie nicht sehen allein
nur gemeinsam ist sie zu enthüllen.
Und wollte etwas die ganze Welt täuschen
uns versetzen und benebeln mit Räuschen
so ist es doch edel und gut
glaubt an die Schöpfung
 habt Mut.
Auch wenn vieles schwer verständlich scheint
in diesen wilden stürmischen Zeiten
auch wenn noch lange wird geweint
die Liebe wird unser Lager vorbereiten.
Jetzt noch 
ist ein jeder sein eigener Stern
auseinandergerissen vom grossen Knall
Individuum geworden und einander so fern
dennoch
 kein Sündenfall.
Unbedeutend oder Schlechtes gibt es nicht
alles ist voll Triebe
aus dem kleinsten Wurm 
ein beseeltes Wunder spricht
das grösste allerdings
ist die 
L i e b e !

Traumland, wo bist du geblieben
du verheissungsvoller Fleck zum grossen Glück
willst das vermeintliche Ungeziefer nicht lieben
lauft ihr Schmarotzer, kommt bloss nie zurück.

Christ- off ist die Devise 
ein Oligarch hat gesiegt
Masseneinwanderung führt in die angebliche Krise 
er hat deshalb die Note 50,3 gekriegt.

Gehen sollen nun die Massen 
doch die Suche beginnt von neuem
schliesslich brauchen die Ängstlichen etwas zum hassen
sie finden sicher was, die Getreuen

Alp-Traumland deine Gletscher schmelzen
brauner Fels kommt zum Vorschein 
lässt die Besonnenheit im Schmutze sich wälzen 

50,3 rufen: Lasst uns allein !


Es war ein perfekter Tag im Himmel oben
alle waren grad beim Preisen und Loben
da stürmte Hiob mit der Botschaft herein
einer hätte gestohlen den gesamten Wein.
Ein Raunen ging darauf durch den Saal
und einer stand auf, machte seinem Unmut Luft
ein Essen ohne Wein, das sei doch kein Mahl
und er wisse schon wer sei der diebische Schuft!
Nur einer würde wagen, so ein Sakrileg
man müsse ihn endlich in die Schranken verweisen
ihm den Heiligenschein entziehen, das sei der einzige Weg
dann könne man wieder in Ruhe speisen.
"Das war doch bestimmt Judas der Verräter"
tat ein anderer lauthals kund
"er war ja schon einmal der Übeltäter
und nahm ganz schön voll den Mund."
Den heiligen Wein zu stehlen, sei eine grosse Sünde
noch grösser als Ehebruch
und dass er einen Krisenstab gründe
 um alles aufzudecken, das sei sein Anspruch.
Alle Augen waren nun auf Judas gerichtet
der ganz eingeschüchtert an der Tafel sass
er hatte ja schon immer auf Wein verzichtet 
war aber allgemein bekannt als Vielfrass.
Er wusste nicht wie er sich verhalten sollte
hatte seit langer Zeit ein schlechtes Gewissen
seine Vergangenheit war`s, die ihn dauernd einholte
und er weinte deswegen viele Nächte heimlich ins Kissen.
Er murmelte:
"Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein"
was besseres fiel ihm im Moment nicht ein
und mit dem Weinklau habe er nichts zu tun
doch habe er heimlich gegessen eine zweite Portion Huhn.
Die meisten Engel glaubten ihm aber kein Wort
seit " dem Vorfall "war er bei vielen in Ungnade gefallen
er wünschte sich jetzt, er wär an einem anderen Ort 
„Dann fahr doch zur Hölle,“ hörte er einen der Mentalen lallen.
Kleinlaut erwiderte er darauf
er sei ja nicht einer der gerne sauf
alles nehme sowieso seinen vorbestimmten Lauf
 und er nähme die Anschuldigungen nicht länger in Kauf.
Plötzlich verbreitete sich ein Hauch von Flieder
milde lächelnd und mit einer sanften Geste
schwebte Gott höchstpersönlich auf die Versammlung hernieder
und beendete des Streites Überreste.
"Nicht Judas, ist verantwortlich für diesen „Verrat“
ich selbst hab den Wein weggeschlossen
entschied mich nach reiflicher Überlegung zu dieser Tat
weil ich bemerkte, dass manche gern ein Gläschen zuviel „genossen.“
Ich habe den Wein wieder in Wasser verwandelt
und die geistlichen Getränke sind jetzt ohne Prozente
ich weiss, manch einer von euch hätte anders gehandelt"
und wahrlich
 zu dieser Entscheidung hagelte es keine Komplimente.
Einige die zuvor noch verbal randalierten
wären am liebsten in den Wolken versunken
diejenigen die jetzt zerknirscht nach unten stierten
sie hatten gern eins über den Durst getrunken.
Ein gutaussehender mit Brille mischte sich ins Geschehen ein
meldete sich selbstbewusst zu Wort
nicht der schon wieder, dachte Gott, oh nein
den verbannte ich doch an einen anderen Ort.
"Lieber Gott, es war ja alles dein Wille
du ziehst die Fäden in jedem Moment
warum verschreibst du ihnen diese bitterste Pille 
so ein karges Leben, vom Genuss getrennt?
Lass doch ein bisschen mehr Milde walten
ein Gläschen Wein wird schon niemandem schaden
erlaube wenigstens ein Bierchen, um Abends abzuschalten
 könntest auch alle mal zu einem „Sex on the Beach“ einladen."
Dafür gab`s jetzt tosenden Applaus aus der Säuferecke
einige andere verhielten sich aber auch neutral
nur von den Abstinenzlern erntete er böse Blicke
diese verwiesen ihn nur zu gerne aus dem Saal.
Gott kannte den Scheinheiligen seit langer Zeit
die Brillenschlange sabotierte schon im Paradies
zum intrigieren war sie immer gerne bereit 
keiner ausser ihr war je so fies.
Die Versuchung probierte noch eine weitere List
denn sie ging normalerweise nie ohne etwas zum grillen nach Haus
und meinte: " Ihr gehorcht doch nicht etwa und tut diesen Mist
diese Enthaltsamkeit ist doch ein einziger Graus."
Mit einer Spur Ungeduld in der Stimme
fuhr Gott dann mit seiner Rede fort
und meinte, wenn er sich recht besinne
gäbe es im Himmel generell viel zu viel Komfort.
Gott schien jetzt das Rationierungsfieber gepackt zu haben
er verordnete zusätzlich noch eine Fastenkur
 reduzierte überhaupt alle seine himmlischen Gaben
und empfahl für die Zeit des Verzichts gute Literatur.
Die Rubensengel die um IHN herum schwadronierten
wurden nervös und kleine Schweissperlen bildeten sich in ihren Grübchen
es dauerte ein Weilchen bis sie ihr Schicksal kapierten
die adipösen, kleinen barocken Bübchen.
Den schönsten der himmlischen Heerscharen
den Erzengeln, knurrte schon jetzt wild der Magen
sie spielten verlegen mit ihren goldenen Haaren
überlegten, sollten sie einen Einspruch wagen?
Doch sie trauten sich nicht
 denn Gott war heute sehr dominant
autoritär umgab IHN sein Licht 
 komisch, sonst war er eher für seinen Sanftmut bekannt.

Gott verkündete des weiteren:

"Keiner von euch hat eine weisse Weste
und wenn einer von sich glaubt, er sei der Beste
soll er zusammenpacken seine himmlischen Reste
er feiere dann künftig auf der Erde seine Feste."
Einige Gesichter wurden immer länger
und Gott konnte sich kaum mehr beherrschen
so traurig wie sie jetzt dastanden, seine Anhänger
brachte er`s nicht über`s Herz sie weiter zu verarschen.
 Er brach in posaunenartiges Gelächter aus
 wischte sich seine Tränen vom Gesicht
sein Lachen war zu vernehmen weit über den Himmel hinaus
so etwas hatte die Welt gehört noch nicht.
"War doch alles nur Spass meine Lieben
wollte euch aber eine Lektion erteilen
hab ein wenig Schabernack mit euch getrieben
um euch von eurer Selbstgefälligkeit zu heilen.
Am Vergeben müsst ihr dringend noch arbeiten
begrabt endlich Judas`alte Sünden 
er hat gebüsst seit langen Zeiten
hiermit will ich offiziell seine Rehabilitation verkünden.
Seid glücklich und seid belebt
hab nichts dagegen wenn ihr mal einen hebt
auch wenn wir hier oben nach höherem streben
liebt und feiert das ewige Leben!"
 Beschämt aber heilfroh fingen alle zu speisen an
 ausnahmsweise genehmigte sich auch Judas ein Gläschen
Gott sass ihm gleich nebenan
und man beobachtete bei Judas erstmals ein rotes Näschen.
Die Konvettiparade die Gott organisierte, kam bei allen gut an
und man zog in Bologneseformation durch den Saal
  einige hatten ihrem Vordermann die Flügel zusammengebunden
doch das war inzwischen jedem egal.
Im Himmel war die Welt wieder in Ordnung
es war ein weiterer perfekter Tag
alle waren wie gewohnt, in gehobener Stimmung
nur die Brillenschlange war erzürnt, über diesen schweren Schlag.




Arme leben in reichen Ländern
 werden ihrer Schätze beraubt
 ausgebeutet von gierigen Verschwendern
haben einst ihren Versprechen geglaubt.
Diese Nimmersatten verdienen sich dumm und dämlich
und das sind sie auch im Geiste
machen Profit auf Kosten globaler Zerstörung
 denn die Natur bezahlt das Meiste.
Die Erde leidet unter den Ignoranten
die Grenzen der Belastbarkeit sind bald erreicht
während die Gierigen überfüllen ihre Konten
fällt Ihr das Regenerieren nicht mehr leicht.
Eine Zeitlang wird sie das noch erdulden
verleiht weiterhin ihre wertvollen Ressourcen
 doch dann, fordert sie die Rückzahlung der Schulden
ganz unbeeindruckt von Börsenkursen!



Er war ein klassisches Alien im grünen Gewand
mit grossen Augen und Fühlern am Kopf
wirkte freundlich, wie er so vor mir stand, 
 an meiner Tür, klopf klopf klopf.
"Ich hab mal ne Frage, hättest du kurz Zeit?"
meinte er mit breitem Grinsen
"ich muss unbedingt wissen über etwas Bescheid
und es dann gleich nach Hause simsen."
"Ja, um was geht`s denn, fragte ich gespannt
hab ich geerbt oder sind wir etwa verwandt?"
brüllend vor lachen, klopfte er sich auf die Schenkel
 erwiderte:
 "Ne, keine Angst, ich bin nicht dein Enkel.
Ich mach eine Umfrage übers Glücklichsein
aber nur wenige von euch scheinen Spass zu haben
sie sagen, das Leben sei oft gemein
und manchmal nur schwer zu ertragen.
Es gäbe immer mehr von diesen miesen Tagen
beschweren sich viele gerade in euren Breitengraden
dies tun sie, wohlgemerkt, mit vollem Magen
ich möcht nun gern wissen, willst auch Du dich beklagen?
Es kommt ja nicht vor alle Tage
dass ich konfrontiert werde mit so einer Frage
musste kurz überlegen was ich sage
dann erklärte ich dem Grünen mit diesen Worten die Lage.
"Die Geschichte hat in unsere Herzen geschrieben
sie hat`s des öfteren wild getrieben
mussten uns beweisen in vielen Kriegen
von Kindheit an, ging`s immer nur ums siegen.
Doch langsam lernen wir übers Nest zu fliegen
einige von uns, nennt man schon verrückt
diejenigen, die lernten den Hals vollzukriegen 
sie sind vom Leben nun ganz entzückt."
E.T. entpuppte sich als Philosoph und Berater
und meinte
das Leben im Paradies schaffe halt auch Verdruss
es erzeuge eine Art, Wohlstandskater
der zur Zeit, noch andauernde Überfluss.
Das sei bei ihrer Rasse auch so gewesen
sie hätten dadurch sogar ihren Planeten zerstört
und dass er gekommen sei, zu uns menschlichen Wesen
weil auf Erden dasselbe passiere, habe er gehört.
Die brutale Logik der Materie
erschaffe ausserdem Ungleichgewichte
das Chaos verhalte sich wie eine Furie
solange, bis es sich dann wieder verdichte.
Die kosmische Ausdehnung, sei ein begrenzter Traum
und schwarze Löcher hätten eine Ventilfunktion
sie zögen überschüssige Materie aus dem Raum
und er hätte da noch was, zu meiner Information!
Ich bekam nun plötzlich leichte Bedenken
ob eventuell "ein Zeuge irgendwas" vor mir stand
wär ne super Verkleidung um abzulenken
dieses giftgrüne, seltsame Gewand.
Meine Zweifel wurden aber gleich wieder zerstreut
als ich ihn kurz an seinen Fühlern zog
ein leichter Stromstoss, hab`s dann bereut
doch ich war nun sicher, dass mich niemand betrog.
Früher mussten sie`s auf einer Steintafel verfassen 
nun kramte er ein Metallbuch aus der Tasche
diesmal haben sie ein iPad dagelassen
das "www" war ihre neuste Masche.
Seine Dinger auf dem Kopf schienen jetzt zu vibrieren
er hatte eine Kurznachricht nach Hause geschickt
dessen Text war: Alles klar, wir werden sie nicht verlieren
doch sie brauchen mehr Zeit ,sind noch ganz schön verrückt. 
Sie müssen noch realisieren und akzeptieren 
 koordinieren und neu gestalten
wir werden sie später wieder kontaktieren
dieser Primate ist`s wert, ihn zu erhalten.
Das Modul das installiert wurde ist noch intakt
 das Programm "Herz" will immer noch lieben
es hatte den ein oder anderen Infarkt
wird aber seine Aufgabe in den Griff kriegen. 
Zum Abschied drückte er mir einen Kuss auf den Schädel
und sagte zu mir, es war sehr schön
hab erst dann bemerkt 
Er 
war ein Mädel
und sie meinte noch, dass wir uns irgendwann wiederseh`n!